Brisenstimmung

Biene bloggt

„Entwurf eines Gesetzes zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen gegen SARS-CoV-2 (SARSCovImpfG)“

 

Inhalt, Begründung, Kritik

Am 17. März 2022 wird im Bundestag über einen Gesetzentwurf gesprochen, der eine allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19 für Menschen ab 18 Jahren vorsieht. Die vorgesehene Impfpflicht soll alle Erwachsenen umfassen, die ihren „gewöhnlichen Aufenthalt“ seit mindestens sechs Monaten in Deutschland haben. Diese sollen bis zum 1. Oktober 2022 nachweisen,  dass sie

  • dreifach mit einem in Europa zugelassenen Vakzin gegen Covid geimpft sind oder
  • zweifach geimpft sind und einmal (durch PCR-Test bestätigt) an C19 erkrankt waren.

Ausgenommen sind lediglich Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen, sowie Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel, was bedeutet: Ab dem vierten Monat wird auch für Schwangere eine Impfpflicht bestehen.

Im Folgenden habe ich für Euch zusammengefasst, was der Entwurf vorschlägt, wie er dies tut und was nicht drinsteht. Alle Aussagen beziehen sich auf den Entwurf vom 03.03.2022, den ich oben verlinkt habe.

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Krieg in der Ukraine: neue Weltordnung oder altes Chaos?

 

Ich weine selten. Und wenn ich es tue, dann bekommen das nur wenige Menschen mit. Ich breche diese Regel heute, wenn ich schreibe: Ich weine darüber, was den Menschen in der Ukraine gerade geschieht. Ich weine um sie, auch wenn ich es mir verbieten möchte, weil ich es als obszön empfinde, das, was sie gerade erleben müssen, mit meiner Traurigkeit gleichzusetzen. Und ich weine um die Menschen in Russland, die gegen den Krieg aufbegehren und verhaftet werden; um die Soldaten, die zum Töten ihrer Brüder und Schwestern entsendet werden.

 

Ich bewundere den Mut jener, die für ihre Freiheit kämpfen, die, obwohl sie sich in Sicherheit wiegen könnten, sogar zurück in ihr Land gehen, um sich den Kriegstreibern entgegenzustellen. Ich bewundere jene russischen Soldaten, von denen es heißt, dass sie sich kampflos ergeben haben. Und ich hoffe, dass sich ein paar kluge russische Generäle finden werden, für die Tyrannenmord die beste Option darstellt.

 

Gleichzeitig beobachte ich skeptisch, mit welchen Deutungen und in welch geschlossener Sprache und Weltsicht dieser Krieg medial dargestellt wird. Wie aggressiv und herablassend man sich gegenüber Menschen verhält, die dieser Eindeutigkeit nicht zustimmen. Wie einig man sich ist, dass sofort “nachgerüstet” werden muss. Und immer wieder ist da jetzt von einer neuen Weltordnung die Rede, die angeblich von Russland herbeigeführt wird. Als wäre Krieg nicht schon immer das bevorzugte Mittel gewesen, die Welt neu zu „ordnen“.

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Verschwörer sind immer die anderen

 

Über den Sinn mythischer Sprechweisen und den Unsinn, sie durch Fakten widerlegen zu wollen

Alle reden über Verschwörungsmythen, aber natürlich sind es immer die anderen, die sie verbreiten. Doch was ist eigentlich ein Mythos? Schon in den 1950er Jahren befasste sich mit dieser Frage der französische Literaturwissenschaftler Roland Barthes und kam zu dem banal anmutenden Ergebnis, dass der Mythos eine Aussage sei. Eine Aussage allerdings, die sich stets in der Schwebe befindet, die sich weder am sprachlichen (oder bildlichen) Zeichen festmachen lässt, noch im Inhalt aufgeht oder in dem, worauf sie deutet.

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La Espeja. Das Fest der 1000 Wünsche. Trailer

 

Ich bin zwar technisch und auch gestalterisch nicht besonders versiert … gebe mir aber Mühe. 😉 Das Ergebnis seht Ihr hier, denn ich habe einen Trailer zu La Espeja gebastelt:

 

Das E-Book ist noch bis zum 17.04 2022 zum ermäßigten Aktionspreis erhältlich, E-Book und Taschenbuch erhaltet Ihr überall, wo es Bücher gibt und online unter anderem direkt bei ePubli.

Der Inhalt in Kürze zusammengefasst:

„Wenige Tage nach der Rückkehr in ihr Heimatdorf Alvaría verschwindet Leandra de Luna. Kommissar Neron reist aus Valencia an, um zu ermitteln: gegen das Raunen der Dorfbewohner und gegen einen Mythos, der auch ihn, den Skeptiker, zunehmend vereinnahmt.

    Denn Leandra ist keine gewöhnliche 23-Jährige, sondern eine Espeja, in deren Augen sich die geheimen Sehnsüchte des Betrachters spiegeln. Eine überstrenge Erziehung sollte die Auserwählte zur Anführerin des Dorfes formen. Doch Leandra floh und verwandelte ihre Begabung damit in einen Fluch.

    Haben sich die Bewohner von Alvaría an ihr gerächt? Halten sie Leandra gefangen oder haben sie die junge Frau getötet?

    Ein mystischer Krimi, einfühlsam erzählt aus den unterschiedlichen Perspektiven zweier Menschen, die einander nie begegneten, obwohl ihre Schicksale unauflöslich miteinander verknüpft sind.“

Eine ausführlichere Leseprobe könnt Ihr hier auf meiner Website einsehen.

Du bist Buchblogger/in, Rezensent/in oder Journalist/in und möchtest ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern? Dann melde dich gern über die Kommentarfunktion (wird nicht veröffentlicht, ich erhalte den Kommentar aber per E-Mail) und schreibe mir kurz, wo Du Deine Rezensionen für gewöhnlich veröffentlichst!

Die ersten Bewertungen sind auf Amazon bereits eingegangen und ich freue mich über 4,5 von 5 Sternen. Es dürfen natürlich noch viel mehr werden – es wäre also toll, wenn Du mich nach der Lektüre von La Espeja mit Deiner Bewertung und Deiner ehrlichen Meinung zum Buch unterstützt!

 

La Espeja – das Fest der 1000 Wünsche. Mystery Krimi von Sabine Walther

 

“La Espeja: das Fest der 1000 Wünsche” – lautet der Titel meines neuesten Buches. Auf 212 Seiten erzähle ich vom Schicksal einer jungen Frau, die mit einer besonderen Begabung geboren wurde: in ihren Blicken und in ihrem Wesen erkennt der Betrachter sich selbst. Es ist diese Begabung, die sie aus Sicht der Dorfbewohner zu einer Auserwählten macht, einer Espeja, die dazu erzogen wird, als Erwachsene das Dorf anzuführen und vor allem, was die Gemeinschaft zerstören könnte, zu bewahren. Denn es sind die Frauen, die in Alvaría den Ton angeben.

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Diese Grundrechte braucht kein Mensch!

 

Über Willkür und Irrationalität im „Corona-Management“ und einen Kuhhandel mit Grundrechten, die keine sind.

Derzeit wird ja viel über das Zurückgeben von Grundrechten gesprochen. Meistens zucke ich schon zusammen, wenn es dabei ums Shoppen geht oder um den Friseurbesuch.

„Grundrechte“, das bezeichnet für mich etwas Erhabenes, etwas, was errungen wurde, worauf man stolz sein kann und was es zu verteidigen gilt. Grundrechte haben mit der freien Meinungsäußerung zu tun, mit der Würde des Menschen, unabhängigen Medien, der Unverletzlichkeit der Wohnung und natürlich dem Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Vor diesem Hintergrund erscheint es mir komplett idiotisch und nahezu schäbig, mich auf meine Grundrechte berufen zu müssen, wenn ich eine öffentliche Toilette aufsuchen möchte, weil ich ein dringendes Bedürfnis habe. Denn wenn es für die allerbanalsten Handlungen der Berufung auf meine Grundrechte bedarf, wie weit entfernt haben wir uns dann bereits von der Errungenschaft echter und unveräußerlicher Grundrechte?

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Rezension: Jürg Halter: Erwachen im 21. Jahrhundert. Roman

 

“Kaspar erkennt seine Wohnung als Kopf, durch den er in diese Nacht geht, taumelt, stolpert, fällt. Seine Wohnung als Kopf, durch den er gehetzt wird, sich hetzen lässt.“

Kaspar, der Protagonist aus Jürg Halters Roman „Erwachen im 21. Jahrhundert“, schreckt im Juni 2018 aus einem Traum hoch. Es ist noch Nacht, aber er steht auf, bereitet sich auf seine Abreise vor, die ihn nach Brest führen soll zu „den anderen“.

Die Geschichte, die der Schweizer Musiker und Schriftsteller Jürg Halter dann erzählt, zieht mich als Leserin mitten hinein in ein Sammelsurium aus Gedanken, Bildern, Überlegungen, die Kaspar zusammenhanglos nebeneinanderstellt, weil sie zusammengehören und sich doch nicht zu einem einzigen Bild zusammenfügen lassen.

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Wunsch der Toten

 

Wunsch der Toten

Drei Nächte Atem noch, wenn schon in dieser Stunde,

die Feder still vor meinem Munde ruht,

und jeder weitre Schnitt in meine Wunde

nichts mehr bewirkt, da starr erlag das Blut.

 

Drei Nächte Weinen und in meinem kalten Schoß

will ich Dich wiegen, leis erklingt ein frühes Lied,

doch ahnst versteinert fern den stummen Reim Du bloß,

der ausgehöhlt von Trauertropfen weiterzieht.

 

Drei Nächte Wachen, dann bin ich allein

mir Reue schuldig, längst hast Du mir ja vergeben,

ersuch in Scheue meinem Schöpfer nah zu sein,

erhoff Verständnis für mein hoffnungsloses Leben.

 

Drei Jahre Hölle, bis ich endlich erdenfrei,

bis Deine Trauer mich von jeder Pflicht entbindet,

gebar mich fröhlich dann als Luftmeers Melodei,

wünsch, dass Dein Lachen mich in fernem Wehen findet.

 

Aus: Sabine Walther. Atem Sein. Gedichte und Fotografien vom anderen Ende der Liebe.

Die Arbeit am Manuskript – ein Absatz, fünf Überarbeitungen und immer noch nicht fertig …

 

Schreiben ist ein Prozess, der niemals endet. Es gibt Autoren, denen möchten wir die Augen küssen vor Dankbarkeit für ihre Romane, Erzählungen, Gedichte. Und dennoch bin ich mir sicher: Sie selbst kennen die eine Passage im Buch, die ihnen komplett misslungen ist. Sie sehen den Fehler, der sich eingeschlichen hat, die Formulierung, die unstimmig ist. Und sie ärgern sich darüber.

Und das ist gut so, denn aus unseren Fehlern lernen wir. Idealerweise spornen sie uns an, es beim nächsten Buch besser zu machen. Dem Wunsch, endlich fertig zu werden, zu widerstehen, keine Nachlässigkeit zu dulden.

Nur einen Absatz habe ich für euch aus meinem aktuellen Schreibprojekt herausgesucht, um einmal zu demonstrieren, wie ich als Autorin meine Texte lese, ändere, idealerweise verbessere oder, wenn es schiefgeht, verschlimmbessere. Falls ihr also Lust habt, mal einen kleinen Einblick in meinen Schreibprozess zu erhalten – bitte hier entlang.

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Rezension: Autoren Sternzeit. Geschichten, die nie erzählt wurden.

 

 

Instinktiv ahnte ich, dass die größten und wichtigsten Ereignisse des Lebens im Inneren geschehen.“

(Michaela Göhr)

Ein frisch gedrucktes Buch zur Hand zu nehmen, ist immer ein besonderer Moment. Einmal mehr, wenn dieses Buch eine Geschichte enthält, die man selbst geschrieben hat. Gestern war ein solcher Moment – ich hielt die Printversion der Anthologie „Geschichten, die nie erzählt wurden“ in den Händen. Und was soll ich sagen: Ich gebe sie nicht wieder her.

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